
Was wäre wenn
Beim Grübeln über Job-Absagen und dem Sinnieren über das aktuelle Weltgeschehen, gehen mir verschiedenartige Ansätze im Kopf herum.
Ich spiele ja sehr gerne Szenarien gedanklich vorab durch nur um dann festzustellen, dass sich diese alles andere als wie erdacht manifestieren. Aber das war schon immer so, solange ich denken kann. Meine Devise war, wenn ich bestimmte Szenarien vorher im Kopf durchspiele, habe ich im entscheidenden Moment die richtige Lösung bereits parat. Allerdings muss ich diesen Ansatz dahingehend revidieren, als dass sich nie, in keinem Fall bisher, meine geistigen Filme genauso in der ‚Realität‘ abgespielt haben. Folglich muss ich mir die Frage stellen, macht es dann überhaupt Sinn vorher über irgendetwas nachzudenken? Meine Erfahrung sagt, ‚nein‘, genaus wie sie nämlich auch behauptet, dass alles seine Zeit brauche. Und das betrifft auch die Entscheidungen, die aus den vermeintlich unnötigen Szenarien, dann nicht zu treffen oder sogar genau gegenteilig zu fällen sind. Was dann wiederum weitere Überlegungen benötigt.
Eine weitere Eigenschaft von mir ist, dass ich ausprobiere und teste, ob meine Annahmen oder Erkenntnisse wahr oder nicht wahr sind. Wohlgemerkt, ich sage, es gibt ausschließlich nur meine eigene Wahrheit. Denn ICH habe mit MEINER Neugier und MEINER Nachfrage, respektive Recherche, MEINE Antworten zu MEINEN Fragen gefunden, die zu MEINER Meinung führen, oder diese auch revidieren.
Das Besagte führt mich also zu der Frage: Was wäre wenn der Sinn des Lebens irrelevant ist?
Sondern einzig und allein relevant ist die Antwort auf die Frage: Was ist der Sinn MEINES Lebens?
Schönes Wochenende und beste Grüße Florian

