
Gut(es) Essen – schwere Kost ?
Da gab es mal eine Reportage über einem Stamm – ein Völkchen irgendwo im Urwald –
den niemand kennt und auch niemand weiß wo der lebt.
Völlig isoliert und fern ab von unserer sogenannten Zivilisation.
Es durfte dort gefilmt, Fotos gemacht und diese Geschichte aufgeschrieben werden.
Die Menschen gehen hier noch auf die Jagd und sammeln Beeren und Kräuter selbst.
Die Beute und die Früchte werden danach verarbeitet – wieder gemeinsam.
Alle arbeiten bewusst und – zusammen weil sie es gar nicht anders kennen.
Am Ende des Tages wird dieses Ereignis dann auch gemeinsam gebührend gefeiert!
So richtig mit Lagerfeuer, Singen, Tanzen, Essen und Trinken.
Hört sich wirklich „unzivilisiert“ an, hm?
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie diese Menschen geguckt haben, als sie erfuhren, dass WIR zum Supermarkt gehen und Fleisch, Gemüse und Süßigkeiten kaufen?
Fertig zerlegt und verpackt und das in Massen!
Was ich damit sagen möchte ist, wir haben verlernt zu schätzen was wir essen und sind uns nicht mehr bewusst was Essen überhaupt bedeutet – geschweige denn wo es herkommt.
Schliesslich finde ich es erwähnenswert, dass dieses Bewusstsein offenbar zurückkehrt. Du kannst es sehen und spüren auf den Wochenmärkten, in den Dorfläden und ganz besonders bei den Bauern selbst.

