
Unser Camper – selbst gebaut
2024 fassten wir den Entschluss, uns von meiner Lady zu trennen, das war mein treues Reise-Motorrad auf vielen Kilometern, und es dauerte nicht lange auf diese Idee zu kommen. Wir wollen raus in die Natur mit unserer Hündin Feelina, die eine meiner neuen Ladies ist. Das sollte jetzt zu dritt ganz ohne Vorplanung möglich werden, jederzeit einfach losstarten. Youtube tat sein Bestes dazu, alle verfügbaren Selbstausbau-Videos dazu hatten wir uns schon reingezogen und so wurde ich schliesslich kurzer Hand zum Schreiner oder so etwas Ähnliches. Unser Auto sollte auch zum Camper werden. Die Realität sah dann am Ende so aus, das große Zelt steht nicht wie anfangs gedacht auf dem Dach, sondern neben dem Auto auf dem Boden, der Kofferraum ist planmäßig zur herausnehmbaren Küchenschublade geworden, und weil wir einen 4×4 Offroader haben, freuen wir uns damit an all die Stellen fahren zu können, die einsam sind, so wie wir das gern haben.




Zuerst wurden massig Skizzen angefertigt und überlegt wo denn welches Utensil im Auto Platz finden könnte. Am Ende entstand eine Holzlade, die die gesamte Kochstelle bietet und worin alles Geschirr, Besteck, Tassen, Teller und natürlich der Kocher Platz finden. Dazu gibt es einen Trinkwasserkanister und eine Kühlbox. Der Kofferraumboden wurde durch eine Holz-Platte mit eingebauter Luke ersetzt. Darunter werden die Schlafsäcke, Isomatten, der FirePit, Zeltzubehör, eine Axt, ein Spaten, eine Zeltplane, zwei Stühle und ein Tisch verstaut. Das Zelt passt genau zwischen Schublade und Dach. Die Kochlade nimmt etwa ein Drittel der Kofferraumbreite ein und so bleiben zwei Drittel des Platzes auf der Rückbank für Feelina. Im Cockpit vorne zeigt ein GPS Gerät unseren genauen Standort und die Meereshöhe an, wie auch die Neigung des Autos. Bis heute waren wir leider noch nicht draussen damit, zu viele Dinge hatten Vorrang. Aber sobald wir den „Volltest“ machen, erfahrt Ihr es natürlich gleich.
Bis dahin liebe Grüße Florian

