Pyrenäen auf Zwei – Teil 2

Die Panoramica war auf jeden Fall das Highlight meiner Offroad-Tour, am neunten Tag der Reise stand dieses Teilstück auf meinem Programm. Das erste Bild ist von dem Kamm, den man auf diesem Teilstück entlang kommt. Das war auf knapp 1800m. Erinnern werden sich bestimmt auch noch die zwei Hirten, die mir mit ihren Schafen entgegenkamen und deren Gesichtsausdruck mir verriet, dass sie wohl nur selten da oben Urlauber sehen.

Was ich noch nicht wusste, genau hinter meiner Pension startete die Panoramica!
Wie geil ist das denn?
Die Etappe ging von Roda nach Cajigar und abends kam ich wieder zurück. Ich hatte damals eine günstige Cam dabei, die am Helm (zu tief) montiert war, und das sieht dann so aus, wenn es den Kamm entlang geht:

Die Datumsangabe ist natürlich nicht richtig, wie gesagt, eine günstige Cam und wichtig war es in dem Moment auch nicht. Runter ging es da auch wieder, aber da hatte ich alle Hände voll damit zu tun, meine Lady nicht dauernd abzuwürgen, wenn ist, mich jemand sieht, was soll sich der denken? Es war jedenfalls sehr steil und mit einer netten Kehre obendrauf.

Am nächsten Tag ging es dann von Roda über Farrera nach Andorra la veila. Das war die Strecke aus dem Buch- gefunden! Das Panorama und die Menschen, auch dort oben – atemberaubend!

Nicht so prickelnd, das Ergebnis mit dem falschen Reifen unterwegs zu sein, wenn es beginnt zu regnen. Und weil die GS so schön leicht und handlich ist, wurde erstmal alles Gepäck abgeladen, die Dame aufgestellt und dann wieder beladen. Da weißt Du was Du getan hast.

In Andorra sollte ich das Restaurant „Don Denis“ besuchen. Da wo die Schinken von der Decke hängen und alle möglichen Superstars an der Wand, mit dem Inhaber zusammen natürlich. Es gab lecker zu Essen und dazu meinen ersten und besten Rioja bisher.

Nach einer Nacht in einem kleinen Zimmer und einem netten Plausch mit Berchtesgadenern – jawohl die sind überall – auf dem Parkplatz ging es leider schon wieder Richtung heimwärts, ganz unten an der Küste entlang. Erst talwärts durch Frankreich über Salt an die Küste und weiter über San Remo und Riva Tenno (Italien) nach Hause. In Riva hab ich noch einmal übernachtet.

Das war eine hammergeile Tour! Meine erste Offroad-Erfahrung, erst danach habe ich ein Enduro-Training absolviert.

Mein Fazit:
Beim Mopedfahren teile den Tag auf, nur die Hälfte fahren – die andere Gehen, sprich die Beine vertreten. Dann brauchst Du auch nicht anschließend Urlaub vom Urlaub.
Ach und am Besten wählst Du die passenden Reifen für so ein Unterfangen.

Liebe Grüße Florian, und schau Dir gerne auch Teil 1 an!

Published On: 20. Januar 2025Last Updated: 20. Februar 2025Kategorien: Motorradreisen, WirSchlagwörter: , , Views: 162459 words2,7 min read0 Kommentare on Pyrenäen auf Zwei – Teil 2

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