
Pyrenäen auf Zwei – Teil 1
Es war beinahe Sommer. Im Mai 2017 begab ich mich auf ein Abenteuer, von dem ich nur den Streckenverlauf kannte. Keinerlei Erfahrung mit weiten Strecken über mehrere Tage. Die Vorfreude jedoch mit der Planung stieg von Tag zu Tag in den Wochen vorher. Ein Tipp eines ebenso begeisterten Kollegen damals war der Übergang von Farrera nach Andorra von Westen her auf einer Schotterstrecke über 2000m hoch. Es war ein Buch um genau zu sein. Das klang toll – das mach ich! Also gleich in die Streckenplanung mit aufgenommen.
Excusez-moi ! Bis jetzt nur Bahnhof !?
Pardon, da ging es gleich wieder mit mir durch. Es geht um eine Motorradtour in die Pyrenäen – abseits der langweiligen Asphaltbeläge und ohne Autobahn. Über zwei Wochen war ich da unterwegs und ich legte über 3000km auf meiner GS zurück.
Die Route ging über die Schweiz, und Frankreich nach Spanien.
Die Anreise dauerte vier Tage, nur kein Stress.

Meine Basis für drei Tage in den Bergen war dann das Casa Custodio in La Puebla de Roda. Ich hatte zwar am Anreisetag um 18.00Uhr in der Unterkunft angerufen, dass ich mich verspäten würde, weil ich mir dachte, dass um halb eins früh niemand aufmachen würde. Denn verstanden hatte man nur – genau Bahnhof. Kein Englisch, kein Deutsch, nur spanisch.


Puhh, ich wurde aber eingelassen. Und das Glück sollte mit treu bleiben, denn ein freundlicher Niederländer dolmetschte mich am nächsten Morgen sogar, so dass ich erzählen und mitteilen konnte, was ich vorhatte.
Weiter geht’s in Teil 2 !

